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Die 3 größten Fehler in der Umgang mit Fehler!

Die 3 größten Fehler in der Umgang mit Fehler!

Fehler gehören zum Alltag und zum Leben.

Sie ebnen den Weg zu neuen Erkenntnissen und somit zum Fortschritt. Es ist natürlich auch eine Ansichtssache: Thomas Edison bezeichnete seine über 1000 Fehlversuche, bevor die Glühlampe funktionierte, nicht als Fehler, sondern als Entwicklung.

Es ist menschlich keine Fehler machen zu wollen. Dabei ist es aber  a) unmöglich, keine Fehler zu machen und b) oft sehr sinnvoll Fehler zu machen. Denn Fehler kommen zwangsläufig, wenn wir Entscheidungen treffen, ins Handeln kommen und Risiken nehmen. Wenn wir Fehler vermeiden wollen, engen wir uns selber ein. Wir meiden das Risiko und erreichen nicht mehr, was wir erreichen könnten. Wir verpassen Möglichkeiten und verschenken Potenzial.

Warum gehen so viele Führungskräfte dann nicht viel cleverer mit Fehlern um? Warum missbrauchen sie Fehler um Angst und Misstrauen zu verbreiten, anstatt daraus zu lernen und Vertrauen und positive Kommunikation aufzubauen? Welche Fehler machen sie dabei?

Fehler 1: Fehler bestrafen

Wer kennt sie nicht, die ‘Chefs‘, die Fehler bestrafen mit Abmahnungen, Vertrauensverlust, dramatische Warnungen (“wenn das noch einmal passiert…“ usw.).

Sie vergessen dabei, dass jeder Verhaltensweise eine positive Absicht zugrunde liegt. Bei einem Fehler war die Absicht mit großer Wahrscheinlichkeit positiv, nur die Ausführung war suboptimal.

Nur, was passiert, wenn die Führungskraft die Aktion, die positive Absicht, die Initiative bestraft? Man bewirkt damit, dass das negative Empfinden der Mitarbeiter wächst und dann Angst aufkommt, Fehler zu machen. Folge ist natürlich, dass die Mitarbeiter weniger Risiken eingehen, damit sie weniger Fehler machen; das geht allerdings nur, wenn man auch weniger macht….also weniger leistet.

Führungskräfte die Fehler bestrafen, sind in der Regel autoritäre Führungskräfte. Selten holen sie das Maximale aus ihrem Team; die Mitarbeiter machen unter einer solchen Führungskraft selten das, was sie wirklich können, sondern nur das, was sie müssen. Potenziale bleiben liegen und die bestmöglichen Ergebnisse werden auf jeden Fall nicht erreicht.

Manchmal ist ein bedingungsloses Vertrauen aufgrund der Signalwirkung durchaus wertvoll. Das Risiko von Fehlern wird dann akzeptiert, wenn die Vorteile, Motivation und Leistung, klar überwiegen.

Fehler 2: Fehler ignorieren

Fehler nicht zu bestrafen bedeutet aber nicht, dass man sie ignoriert. In der Regel weiß jemand, wenn er/sie einen Fehler gemacht hat, also warum würde eine Führungskraft das nicht ansprechen? Es wäre destruktiv, es zu verschweigen, weil dann Unsicherheit aufkommt. Und vor allem verpasst man dann eine hervorragende Chance, für wertvolle Kommunikation und vor allem zum Lernen und Wachsen.

Wie kommunizierst du dann, als Führungskraft, wenn jemand einen etwas größeren Fehler gemacht hat? Du gibst wertvolles Feedback und zwar IMMER, weil es einfach erwartet wird.

Und wie machst du das als Leader? Entweder du orientierst dich an den bekannten Punkten in einem Feedbackprozess, oder du feierst den Fehler! Es gibt also ein positives Feedback, weil der Mitarbeiter den Mut hatte, einen Fehler zu machen. Bedenke: Du willst Fehler! Du brauchst Fehler!

Gute Führungskräfte geben ein wertvolles Feedback, in dem man die Situation kurz analysiert, auswertet, bei Bedarf korrigiert und dann nach vorne blickt. Nur so stellst du sicher, dass alle Teammitglieder weiterhin Risiken wagen und sich trauen, Fehler zu machen.

Hinzu kommt, dass ein offener Umgang mit Fehlern, eine sehr wertvolle Fehlerkultur im Unternehmen beschleunigt.

Fehler 3: Fokus auf das Problem anstatt der Lösung.

Der größte Nutzen von Fehlern ist, dass man daraus lernen kann und dass sie somit dem Forstschritt bzw. Wachstum dienen.

Das funktioniert allerdings nur, wenn man sich dann auch auf die Lösung und den Lerneffekt fokussiert.

Viele Führungskräfte verpassen diese Chance, weil sie den Fokus auf das Problem bzw. auf das Fehlverhalten legen. Sie kommen damit nicht über die Kritikphase hinaus und bleiben in der Vergangenheit hängen. Das einzige was Mitarbeiter daraus lernen, ist Angst zu haben, nochmals Fehler zu machen.

NIEMALS darf der Fokus auf dem fehlerhaften Verhalten liegen. Der Fokus liegt auf dem Umgang mit der Situation, auf dem Lernen und vor allem auf der Lösung; also auf der Zukunft.

Studien haben bestätigt, dass Führungskräfte im Schnitt 70% über Erfahrungen und herausfordernden Aufgaben lernen. Die meist fruchtvollen Lernerfahrungen sind oft unbequem; es können einfach nur schwierige Situationen sein, aber oft sind es gerade auch Fehler. Und gerade daraus lernen Top-Führungskräfte am meisten…aber eben nur wenn der Fokus auf der Lösung und auf dem Lerneffekt liegt.

Leader wissen, dass man sein volles Potenzial erst dann entfalten kann, wenn man sich selbst am besten kennt und damit die wichtigen Grundlagen für ein hohes Maß an Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen schafft.

Alle Menschen verfügen über einen riesigen Schatz an Potenzial und Möglichkeiten, aber nur Leader und Spitzen-Persönlichkeiten wissen, wie sie dieses Potenzial zur Entfaltung bringen können.

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